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Der Projektraum G10 in der Grafenstraße 10 / Ecke Rheinstraße in Darmstadt ist ein offener Kunstraum, der regelmäßig mit jungen Positionen neu bespielt wird. In diesem lebendigen Schauraum werden Werke der bildenden Kunst und Videoinstallationen gezeigt sowie Performances stattfinden. Im regelmäßigen 5-Wochen-Rhythmus wird ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm präsentiert. Die künstlerischen Arbeiten werden vom Kurator-*innenteam sorgfältig ausgewählt und gezielt angefragt.
        Junge regionale sowie internationale Künstler*innen sollen gefördert werden, die sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen oder konzeptionelle neue Arbeiten schaffen. G10 will gemeinsam mit Künstler*innen und Betrachter*innen zeitgenössische Ausstellungskonzepte erforschen, hinterfragen und erlebbar machen. Die jungen Positionen sollen die von großen Institutionen dominierte Stadt auffrischen und zu einem breiten Kunstdiskurs beitragen.       

Der Projektraum G10 hat eine Grundfläche von 20qm mit einer 4 x 5 Meter großen Fensterfläche in unmittelbarer Nähe zum Darmstädter Luisenplatz. Durch das große Fenster wird Kunst direkt an die breite Öffentlichkeit gebracht.
        Im Gegensatz zu großen Institutionen und Museen erreicht der Raum die Öffentlichkeit direkt auf der Straße und beseitigt die Barrieren, die das Publikum davon abhalten, sich mit Kunst zu beschäftigen. Die werbliche Ästhetik des Raumes wird bewusst eingesetzt: Im Gegensatz zur Schnelllebigkeit der Konsumgesellschaft sollen die ausgewählten Positionen zum Nachdenken und Innehalten anregen.
Zu Beginn jeder Ausstellung findet eine Vernissage statt, bei der die präsentierten Künstler*innen anwesend sind und sich mit dem geladenen Publikum austauschen können. Am Ende der Laufzeit findet eine Finissage statt, in der der Ablauf der Präsentation besprochen und das Feedback  der Besucher eingeholt wird. Während der restlichen Ausstellungszei ist der Raum geschlossen und ganztägig beleuchtet. Durch Informationen im Schaufenster wird darauf hingewiesen, dass Termine zur näheren Besichtigung nach Vereinbarung vereinbart werden können.



Kurator*innen

    
Carolina Maddè

Janosch Boerckel     
Victor Schönrich
Dorna Oladi
Rhea Dehn Tutosaus
Laura Neff



Technik &
Organisation


Marc Meinberg


Fotografie


Nils Heck
Jonas Eikhoff





ENG


G10 Projektraum, located at Grafenstraße 10 / corner of Rheinstraße in Darmstadt, is an independent exhibition space dedicated to emerging contemporary art. The space is regularly transformed through new artistic positions, presenting exhibitions of visual art, video installations, and performances. A diverse and dynamic programme is presented in five-week intervals.
        The exhibited works are carefully selected and commissioned by the curatorial team. G10 supports emerging regional and international artists whose practices engage with socially relevant issues or develop new conceptual approaches. Together with artists and audiences, G10 aims to explore, question, and make contemporary exhibition formats tangible. By presenting young artistic positions, the project space seeks to invigorate a city largely shaped by established institutions and to contribute to a broader discourse on contemporary art.

The exhibition space occupies 20 sqm and features a 4 × 5 metre storefront window, situated just a short distance from Darmstadt's Luisenplatz. This large street-facing window allows contemporary art to engage directly with the public realm.
        Unlike larger museums and institutions, G10 reaches its audience directly from the street, reducing many of the barriers that often discourage people from engaging with contemporary art. The display-window aesthetic of the space is employed deliberately: in contrast to the speed and visual overload of consumer culture, the selected artistic positions encourage passers-by to pause, reflect, and engage more closely.
Each exhibition opens with a public vernissage attended by the exhibiting artists, providing an opportunity for conversation and exchange with invited guests and visitors. At the end of each exhibition, a finissage offers a space to reflect on the presentation and gather feedback from the audience. During the remainder of the exhibition period, the space remains closed but illuminated throughout the day and night, allowing the works to be viewed from the street at any time. Information displayed in the window explains that individual viewing appointments inside the space can be arranged upon request.




Curators

   
Carolina Maddè

Janosch Boerckel     
Victor Schönrich
Dorna Oladi
Rhea Dehn Tutosaus
Laura Neff



Technical Produktion & Organisation


Marc Meinberg


Photography


Nils Heck
Jonas Eikhoff


    


Ein Projekt des Theaterquarantäne e.V.
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